I remember you older and taller.

I remember you older and taller.

Gedanken aufschreiben wie ziellos Striche machen auf ein weißes Blatt Papier. Wie wenn wir hier zu zweit auf dem Boden sitzen und ich dir Bagger malen soll, einen nach dem anderen, große Bagger, kleine Bagger, Raupenbagger, Mobilbagger (diverse Unterscheidungen für die ganz eingefleischten Fans), zwischendurch eine Zucchini, manchmal, selten, ein Pferd, mal eine Katze. So entsteht eine Landschaft, in der wir uns unsicher bewegen, weil alle Formen unbekannt sind. Große Bagger, kleine Bagger, heben neue Gräben aus, reißen alte Häuser ab, machen Platz für neue Wege, neue Bauten, freie Sicht auf den Horizont, vorerst. So entsteht Neues, so viel Neues, wie der Kopf es zulässt, gerade so viel, wie man ertragen kann. Diese radikalen Neuerungen, they are not for everyone. Hier, bei uns, da sind sie willkommen. Da versuchen wir, Schritt zu halten, und weil wir uns selbst immer wieder neu entdecken und das manchmal etwas Zeit kostet, hinken wir hier und da noch hinterher, bleiben manchmal stehen, betrachten die nackten Füße im Schnee oder den eigenen Bauchnabel (oder den des anderen) mit Hingabe, mit der Akribie eines Forschers, der wir ja irgendwie auch sind. Wir erforschen unsere Zukunft. Jeden Tag. Und jetzt hier. Zwischen den Baggern, den Zucchinis, den Pferden, den Katzen, zwischen halb abgerissenen Häusern und neu anzulegenden Gemüsegärten, da sind wir, irgendwo dazwischen, da spielen wir fangen und verstecken und da liegen wir auf dem Boden und lachen, da machen wir ein Feuer und fackeln uns ab und steigen lachend aus der Asche, und irgendwann, morgen oder später, da erwischen wir uns selbst, und dann werden wir uns in uns selbst erkennen.

Es geht wieder los.



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