{Enoughfood} Kürbispfannkuchen mit Spinatfüllung

{Enoughfood} Kürbispfannkuchen mit Spinatfüllung

Die Kürbiszeit ist eigentlich schon längst vorbei, und normalerweise übertreibe ich es im Herbst immer dermaßen mit vielen verschiedenen Kürbisgerichten, dass ich jedes Jahr schon im November froh bin, keinen Kürbis mehr verarbeiten zu „müssen“. Dieses Jahr war das auch wieder ähnlich, aber – eins geht noch! Jedenfalls lag hier ein paar Tage lang ein kleiner Kürbis herum und rollte immer wieder in mein Blickfeld, und ich wusste einfach nichts mit ihm anzufangen. Bis vor einigen Tagen die Lust auf Pfannkuchen groß war, und wieder lag der Kürbis im Weg … Bingo! Die Kombination hatte ich bisher noch nicht ausprobiert.

Und, was soll ich sagen: Experiment geglückt! Die Kürbispfannkuchen werden dick und fluffig, schmecken nicht zu aufdringlich nach Kürbis und sind supereasy gemacht. Gut, mit den Gewürzen sollte man eher zurückhaltend umgehen, sonst sind wir schnell beim Geschmack einer Pumpkin Spice Latte, aber das ist auch schon die einzige Herausforderung. Also schnell die Küchenschürze umgezwirbelt und los geht der Spaß:

Was brauchen wir?

1 kleiner Hokkaido-Kürbis
3 Eier
200 g Mehl
250 ml Milch
1/2 Päckchen Backpulver
Prise Salz
Je 1 Prise Zimt,gemahlener Ingwer, Muskat, Piment

600 g TK-Blattspinat
2 kleine rote Zwiebeln
400 g Creme fraiche
2 EL Frischkäse

Und so wird’s gemacht:

Für das Kürbispüree den Kürbis in grobe Spalten schneiden und im Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 30 – 40 Minuten weich garen. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen und fein pürieren (die Schale darf gern mit püriert werden).

Während die Kürbisspalten im Ofen verweilen, die Zwiebeln fein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Den Spinat mit etwas Wasser dazugeben, vollständig auftauen lassen, mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat würzen und leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Kurz abkühlen lassen und die übrige Flüssigkeit gut ausdrücken (z.B. mit einem sauberen Geschirrtuch). Creme fraiche und Frischkäse unterrühren, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen (oder leicht warm halten).

Weiter geht es mit dem Pfannkuchenteig: Die Eier schaumig schlagen, dabei die Milch langsam einfließen lassen. Das Kürbispüree gut unterrühren. Das Mehl mit Backpulver, Salz und den Gewürzen mischen und ebenfalls hinzufügen und gut verrühren. Jetzt sollte ein halbwegs dicker Teig entstanden sein, in der Konsistenz ziemlich genau zwischen dem klassischen Pfannkuchenteig und einem Teig für Pancakes. Optimalerweise darf der Teig nun noch mindestens 10 Minuten ruhen.

Nach der Ruhezeit eine kleine bis mittelgroße Pfanne erhitzen und mit etwas Öl auspinseln. Etwas Teig in die Pfanne geben und zu einem mittelgroßen Pfannkuchen ausbacken (jede Seite braucht etwa 2 Minuten). So geht es jetzt weiter, bis der komplette Teig aufgebraucht ist und wir am Ende etwa 8-10 Pfannkuchen gebacken haben.

Nun einen Pfannkuchen auf einen großen Teller legen, mit etwas Spinat-Masse bestreichen und mit einem weiteren Pfannkuchen bedecken. So weiter verfahren, bis alles aufgebraucht ist. Fertig! Vorsicht: Bei zu viel Spinatmasse zwischen den Pfannkuchen stürzt der Turm leicht um! Das kann man verhindern, indem man einen Holzspieß o.ä. zum Fixieren verwendet (habe ich nicht gemacht und es leider bereut).

Fertig! Jetzt fehlt nur noch etwas Geschick beim Anschneiden, um die Portionen hübsch auf die Teller zu bugsieren. Das hatte ich leider nicht – geschmeckt hat es trotzdem.



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